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Greenkeeper

Head Greenkeeper

Edelberd Meloth

Greenkeeper

Foto folgt in Kürze

 

Die Greenkeeper sind bemüht ihre Aufgaben so zu gestalten, dass ein reibungsloser Spielablauf gewährleistet wird.

Wichtiger Hinweis: Neben den üblichen Aufgaben und Platzarbeiten sind die Greenkeeper berechtigt, die aktuelle Spielberechtigung zu prüfen.

Golf – Etikette

Ein Beitrag von unserem Head-Greenkeeper Edelberd Meloth

Was ist das?

Muss das sein?

Ja bitte, aber doch nicht für mich!

Golf – nach Regeln gespielt und die Etikette beachtet – ist ein wunderschönes Spiel und kann sehr viel Spaß bereiten!

Als „Golf-Etikette“ werden die „Benimm- und Verhaltensregeln“ auf und am Golfplatz bzw. Golfclub bezeichnet. Am Besten man verhält sich als Golfspieler stets so rücksichtsvoll, wie man es auch von anderen Mitspielern erwartet.

Bei der Etikette geht es um Höflichkeit, Fairness, Sportsgeist und Spieltempo. Aber auch um Schonung von Platz und Natur, sowie um Rücksicht auf Mitmenschen, andere Golfspieler, auch Greenkeeper, wird gebeten.

Gerade mir als verantwortlichem Greenkeeper liegen die letzten beiden Punkte ganz besonders am Herzen! Speziell in letzter Vergangenheit fällt auf, dass es die Golfer in puncto Sicherheit und Rücksicht gegenüber der Greenkeepermannschaft  nicht so genau nehmen.

In der Golf-Etikette findet sich der Hinweis, dass die Spieler keinen Schlag ausführen sollten, der die Greenkeeper in ihrer Nähe bzw. in Spielrichtung gefährden könnte. Nicht nur aus Gründen der Sicherheit hat das Greenkeeping grundsätzlich Vorrang vor dem Spielbetrieb. Verbringt die Platzmannschaft einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit Warten auf die Golfspieler, so wirkt sich dieses gravierend auf die Platzpflegekosten und somit möglicherweise auch auf die Mitgliedsbeiträge aus. Ein gewisses Maß an beiderseitiger Rücksicht sollte selbstverständlich sein, denn nur so ist zu gewährleisten, dass die Spieler größtmögliche Spielfreude erleben und die Greenkeeper in vielen Arbeitsstunden dafür sorgen können, dass sich der Golfplatz in bestmöglichem Zustand präsentiert.

Grundsätzlich sollte der Golfer nur dann seinen Ball spielen, wenn die Greenkeeper durch deutliches Handzeichen die Freigabe erteilen oder mit ihrer Maschine aus der Gefahrenzone fahren und somit außer Reichweite (max. erreichbare Spielweite plus 30 m) sind.

An Par-3 Löchern darf erst abgeschlagen werden, wenn die Greenkeeper das Grün verlassen haben. Sollte auf einem Grün, aus welchen Gründen auch immer, die Fahne entnommen worden sein, so darf dieses Grün nicht angespielt werden.

Auch wenn es um die Schonung des Platzes geht verhalten sich die Golfer alles andere als vorbildlich. Es ist unerlässlich, dass die Grasnarbe nicht durch unnötige Übungsschwünge oder Schlagen des Schlägers in den Boden – aus Ärger oder einem anderen Grund – beschädigt wird. Solche Divots müssen sofort eingesetzt und angedrückt werden, um bleibende Schäden (z. B. Verunkrautung, Moos) zu verhindern.

Auf den Grüns werden die Balleinschlaglöcher immer mehr, doch nur wenige Golfer interessiert das. Diese Pitchmarken sind umgehend zu reparieren, gleich ob diese vom eigenen Ball oder dem eines anderen Spielers verursacht wurden. Folgen von nicht ausgebesserten Pitchmarken sind eine untreuePutt-Oberfläche und eine laufende Verschlechterung der Grüns durch Einwandern von Moosen und besonders Poa annua. Zudem ist eine geschädigte Grasnarbe besonders anfällig gegen Pilzkrankheiten.

Für alle Golfspieler gibt es außerdem noch viele weitere Optionen zur Schonung des Platzes und damit vor allem die Möglichkeitzur Einsparung von Pflege- und Regenerationskosten beizutragen. Hierzu einige Beispiele:

  • Die angelegten Wege zu den Abschlägen, Fairways und um die Grüns unbedingt einhalten
  • Mit Trolleys / Cars keine Engstellen (zwischen Bunker und Grün) und nasse Bereiche befahren
  • Flaggenstock sorgfältig bedienen, Ball vorsichtig aus dem Loch nehmen, Lochkante nicht beschädigen
  • Auf dem Grün nicht auf Schläger, Fahne oder Schuhspitze aufstützen
  • Pitchmarken und Schäden durch Golfschuhe umgehend reparieren, auch die der anderen Spieler
  • Beim Verlassen der Bunker alle verursachten Fuß- und Schlägerspuren sorgfältig einebnen. Wenn gleichzeitig andere Unebenheiten mitbeseitigt werden, trägt das dem Gedanken der Fairness Rechnung
  • Bunkerharken in die dafür vorgesehenen Halterungen zurück legen, nicht einfach liegen lassen
    Rangebälle sind ausschließlich auf dem Übungsgelände erlaubt. Das Spielen mit Rangebällen auf der Golfrunde ist strikt untersagt und wird mit einem Platzverweis sanktioniert

Mein persönlicher Appell:

Befolgen Sie die Golf-Etikette, seien Sie ein Vorbild für andere Golfer!

Gehen Sie entspannt und gelassen auf die Runde, setzen Sie sich keinem Zeitdruck aus und genießen Sie das Spiel. Auf diese Art und Weise wird es für alle Beteiligten um vieles angenehmer. Auch die Arbeit der Platzmannschaft fällt leichter, wird effizienter und damit auch kostengünstiger.

Merke: Arbeit Greenkeeper + Rücksichtnahme Golfer = optimaler Golfplatz

In diesem Sinne, ein schönes Spiel!

Edelberd Meloth
Head – Greenkeeper